„Weiblichkeit – ist keine Frage der Schuhe …“

Nein, hier geht es nicht um das „Lauftraining“, um an einer Castingshow teilzunehmen oder damit Du lernst, wie Du für den Mann lasziv in High Heels laufen kannst. Bei diesem speziellen Beratungsangebot erarbeite ich mit Dir Deinen ganz persönlichen Laufstil, der zu dem was Du ausdrücken und darstellen möchtest passt.

Dieses Angebot liegt mir sehr am Herzen, denn aus Sicht des Sexocorporel-Ansatzes „laufen zu lernen“, das hat mein Leben verändert und bereichert. Nicht jedem Menschen ist es naturgegeben, sich natürlich und sichtbar als Mann oder Frau zu bewegen und zu laufen. Vielleicht hast Du schon mal Menschen beobachtet und hattest aufgrund der Gangart den Eindruck: „Ah, das ist ein Mann“ oder „Ah, das ist eine Frau“. Und dann ist Dir vielleicht auch schon mal ein Mensch aufgefallen, bei dem Du Dir unsicher warst, da die Gangart nicht mit Deinem Eindruck von Mann/Frau übereinstimmte.

Über unsere Körpersprache können wir sehr viel lenken. Wir können von uns ablenken und wir können die Blicke auf uns lenken. Sowohl im Außen – „wie sichtbar bin ich als Mensch?“ Als auch in unserem Inneren – „möchte ich als feminines und vielleicht auch sexuelles Wesen überhaupt gesehen werden?“
Oder gab es Umstände in meinem Leben, in denen es besser war, nicht als weibliches Wesen, bis hin zu nicht als sexuelles Wesen gesehen zu werden? Diese Eindrücke in unserer Lebensgeschichte machen etwas mit unserer Körpersprache. Meist ist uns dies jedoch gar nicht bewusst.


Zum Beispiel eine Frau, die als Kind vom Vater nicht anerkannt wird, weil er sich sehnlichst einen Jungen gewünscht hat … möglicherweise hat sie bereits von klein auf versucht, auf vielen Ebenen ihren Vater davon zu „überzeugen“, dass sie doch auch ein toller Junge ist (nach dem Motto: Papa sieh mich doch). Möglich, dass sie mit „Jungs-Spielzeug“ gespielt hat, lernte, auf Bäume zu klettern und schon damals mehr und mehr über die Körpersprache zeigte, wie „jungsmäßig“ sie doch unterwegs ist. Eben alles versuchte, um möglichst viel zu vermeiden, was Mädchen „so machen“.

Sie wird wahrscheinlich als erwachsene Frau immer noch „eher männlich“ unterwegs sein. Dabei maskuline Vorlieben haben, noch immer mehr Hosen als feminine Kleidung tragen und von ihrer Gangart auch meist männlicher laufen.

Soweit so gut, wenn frau damit fein ist. Aber was, wenn sie sich nach einer Hetero-Beziehung als Frau zu einem Mann sehnt, doch womöglich aufgrund ihres Äußeren von den Männern gar nicht als feminines Wesen wahrgenommen wird?

Da nützt es auch nichts, wenn sie Kleider anzieht, sich schminkt und vieles an ihrem Äußeren so trägt, wie frau das „halt so macht“. Aber ihr Gangbild schon von weitem signalisiert, was sie als Kind für sich gelernt hat: hier kommt ein „ganzer Kerl“. Vielleicht kann kein Kontakt zustande kommen, weil das, was die Frau äußerlich darstellt irgendwie nicht mit dem Gangbild übereinstimmt. Das irritiert möglicherweise das Gehirn des Gegenüber und er/sie lässt lieber gleich die Finger vom Kennenlernen.


Oder die erwachsene Frau, die als Kind keine guten Erfahrungen mit ihrem weiblichen Körper gemacht hat. Die merkte, dass die komischen Blicke vom Nachbarn sich irgendwie doof anfühlten. Oder der Kuss vom Opa immer so unangenehm mit einem komischen Beigeschmack war. Oder die schlimmstenfalls sexuelle Übergriffe ertragen musste. Dieses Mädchen wird vermutlich alles dafür tun, nicht als weibliches, und wahrscheinlich auch nicht als sexuelles Wesen gesehen zu werden.

Sie fühlt sich vielleicht durchaus als Frau, wird es aber möglicherweise vermeiden, Röcke oder Kleider zu tragen. Denn dies ist ja schon der Ausdruck eines weiblichen Wesens. Vom Gangbild her wird sie eventuell versuchen, möglichst „neutral“ zu laufen. Sodass sie nicht allzu sehr als weibliches und vor allem nicht als sexuelles Wesen wahrgenommen wird. Und dennoch ist da die Sehnsucht nach der weiblichen, femininen, sexuell selbstbestimmten erwachsenen Frau in ihr.


Und dann kommen diese Frauen vielleicht als erwachsene Frau zu mir und sagen: „Kein Mann nimmt mich wahr“, „Ich werde nicht als sexuelles Wesen gesehen, bin immer nur der coole Kumpel“, „Kleider stehen mir eh nicht. Lass ma, Hosen sind eh bequemer“ … etc.

Wenn Du hier Veränderung suchst, wenn es da in Dir eine Sehnsucht gibt und Du in Dir die Sicherheit als weibliches, sexuelles Wesen auf Körperebene verankern möchtest, bist Du bei mir richtig. Ich bin keine Stilberaterin, die das Äußerliche mit Dir anschaut und verfeinert, dafür kann ich Dir eine Expertin empfehlen, die mein Leben in dieser Hinsicht absolut bereichert hat.

Wenn Du mit mir zum Thema Weiblichkeit arbeiten möchtest, dann begleite ich Dich Schritt für Schritt. Wir werden uns erstmal in einem Beratungsgespräch Deine Lebensgeschichte anschauen, später treffen wir uns draußen, gerne in der Natur, und werden im wahrsten Sinne des Wortes „Laufen lernen“ üben. Es geht hierbei eben nicht darum, welche Schuhe Du trägst … denn Weiblichkeit ist eine Frage der Haltung … egal in welchem Look.

Ich weiß, wovon ich rede. Heute fühle ich mich nicht nur äußerlich als feminine Frau, ich strahle es auch von innen heraus aus. Und dazu hat wesentlich mein „Laufen lernen“ aus dem Sexocorporel-Ansatz zu beigetragen. Um was es bei mir ging? Ich erzähle es Dir gerne in einem persönlichen Treffen.

Sei herzlich Willkommen, partizipiere von meinem Wissen und lass Dich auf Dein ganz persönliches Abenteuer ein :o)


Wir treffen uns anfangs in meinem Frauen-Raum und gehen später hinaus in die Natur zum Laufen üben. Dieses Beratungsangebot ist nur persönlich vor Ort möglich.

Kosten

Mein Stundenpreis beträgt 80 € pro Stunde (inkl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer) und die Kosten werden immer zeitanteilig berechnet. Für unser erstes Treffen solltest Du ca. 90 min einplanen.

Bitte beachte: vor Ort ist EC-Kartenzahlung möglich. Jedoch keine Kreditkarten.

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